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Keine Strafe bei Fehlalarm PDF Drucken
Die dt. Polizeigewerkschaft kritisiert, dass Besitzer von Alarmanlagen bei Fehlalarmen 87,- € zahlen müssen, wenn die Polizei umsonst kommt.

Der Beamte muss diese Gebühr lt. der allg. Verwaltungsgebührenverordnung brechnen. Diesen Missstand prangert die dt. Polizeigewerkschaft an. Es könne nicht sein, dass die Beamten regelmäßig kostenlos für Ruhe bei lärmigen Parties sorgen oder Betrunkene in die Ausnüchterungszelle chauffieren müssten, während Bürger, die sich den Rat der Polizei zu Herzen nehmen und vorsorgen, dafür bestraft würden.

Dieser Umstand zieht es nach sich, dass immer mehr Alarmanlagenbesitzer den Alarm Zuhause erst auf eigene Faust klären und dann gegebenenfalls die Polzei rufen. Diese Verzögerungen verhindern in den meisten Fällen eine erfolgreiche Intervention der Polizei und führen dazu, dass die Beamten am Ende nur noch eine Anzeige aufnehmen können, anstatt die Täter auf frischer Tat zu erwischen. 

Prion kündigte an, dass die Polizeigewerkschaft sich im nächsten Schritt an den Gesetzgeber wenden wolle, um den feststehenden Gebührenkatalog zugunsten des Alarmanlagenbesitzers zu ändern.
 
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