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Sicherheitstechnik schreckt Einbrecher ab PDF Drucken
Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Statistik erstellt, inwiefern Sicherheitstechnik Einbrüche verhindern kann.
Diese Untersuchung belegt, dass die Investition in Sicherheitstechnik sehr lohnend ist. In den vergangenen zehn Jahren scheiterten Einbrecher immer öfter an mechanischen Sicherungen wie z. B. deutlich stabileren Türen, einbruchhemmende Komponenten (Sicherheitsbeschläge, Schlösser, Panzerrosetten, Querriegel u.a.). Nicht zu vergessen die Zusatzsicherungen für Fenster und Fenstertüren (Sicherheitsbeschläge, Fensterzusatzschlösser etc).

Im Jahr 2007 wurde in Bayern 1.560 mal erfolglos versucht einzubrechen (133 Einbrüche mehr als 2006). Dabei wurden die Einbrüche in 1.221 Fällen durch mechanische Absicherung und in 339 durch Alarmanlagen verhindert. Das Landeskriminalamt vermutet die Dunkelziffer deutlich höher, da häufig Einbruchversuche gar nicht bemerkt werden oder die Täter schon allein von der vorhandenen Sicherheitstechnik abgeschreckt wurden. In den letzten 10 Jahren wurden 11.683 Fälle bekannt (durch mechan. Absicherung 9.010, durch Alarmanlagen 2.673), in denen ein Einbruchversuch erfolglos verlief.


Einige statistische Daten:

Privatwohnungen
Türen mit einbruchhemmenden Komponenten
1998: 67 Fälle, 2003: 160 Fälle, 2007: 153 Fälle
Fensterzusatzsicherungen:
1998: 27 Fälle, 2003: 64 Fälle, 2007: 101 Fälle
Türen mit Zusatzsicherung:
1998: 47 Fälle, 2003: 59 Fälle, 2007: 77 Fälle

Gewerbeobjekte:
Privatwohnungen
Türen mit einbruchhemmenden Komponenten
1998: 157 Fälle, 2003: 315 Fälle, 2007: 347 Fälle
Fensterzusatzsicherungen:
1998: 24 Fälle, 2003: 73 Fälle, 2007: 92 Fälle
Türen mit Zusatzsicherung:
1998: 87 Fälle, 2003: 124 Fälle, 2007: 166 Fälle


Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Bayern sank von 9.642 im Jahr 1998 um 36,1 % auf 6.156 in Jahr 2007, während der Anteil der versuchten, nicht erfolgreichen Einbrüche von 35,7 % im Jahr 1998 auf mittlerweile über 40 % anstieg.
 
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