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Schlüsseldienst half, polizeilich gesuchten Mann zu verhaften PDF Drucken
Gelsenkirchen. Ende August suchten Polizeibeamte vergeblich einen 37-jährigen Straftäter. An seiner Wohnanschrift war der Mann nicht anzutreffen. Vor Ort erfuhren die Beamten aber, dass er sich häufiger bei seiner Mutter aufhielte. Als die Beamten dort ankamen, wurde die Tür nicht geöffnet. Jedoch verhärteten mehrere Anzeichen die Vermutung, dass der Mann sich in der Wohnung aufhält. Da nach mehrmaligem Klingeln und der Aufforderung die Tür zu öffnen, nichts passierte, riefen die Polizisten einen Schlüsseldienst. Mit dessen Hilfe gelangten die Herren in die Wohnung und fanden den Flüchtigen im Schlafzimmer, wo er sich hinter einem Sessel versteckte. Neben ihm lagen mehrere Spritzen. Er ist als Konsument harter Drogen bekannt. Um zu verhindern, dass der Mann die Beamten mit den Spritzen verletzt, musste er in Handschellen abgeführt werden. Er leistete massiven Widerstand und beschimpfte die Beamten und den Schlüsseldienstmonteur lautstark. Auf dem Revier verletzte er einen Polizisten mit einem hefitgen Tritt. Nachmittags wurde er in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen überführt.
 
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